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„Flying Schwalbe“ und anderes Schneegestöber

„Flying Schwalbe“ und anderes Schneegestöber

 

Das Herbstlager der ÖGV-Familiengruppe fand 2010 auf der Neunkirchner-Hütte in den Wölzer Tauern statt. Wind und Wetter konnten uns den Spaß nicht verderben!

 

Von Tanja Geßl (13)

 

Samstag:
Das Auto rumpelte über die unasphaltierte Straße. Immer näher kamen wir unserem Ziel: der Neunkirchner Hütte. In der Hütte war es noch schweinekalt. Nur in der Wohnküche prasselte im Holzofen schon ein gemütliches Feuer. Alle waren in Wanderstimmung, aber ich als faules Ferkel hatte natürlich keine Lust zum Mitwandern. So hüteten Anuschka und ich Haus und Feuer. Nach einem ausgedehntem (und außerordentlich leckerem) Abendessen wurde noch eine Runde „6 nimmt“ gespielt, bevor wir Kinder schlafen gingen.

 

 Sonntag:

Draußen war es noch nicht richtig hell, aber da wir Junggemüse nicht mehr länger in unseren Daunenschlafsäcken ausharren konnten, schlichen wir uns in die Küche. Der Ofen, der über Nacht ausgegangen war, wurde wieder in Betrieb genommen.

 

Bei unserer ersten Wanderung zeigte uns Gruppenleiter Roland, was „Flying Schwalbe“ bedeutet. Das heißt: sich in den Schnee auf den Bauch schmeißen, Kopf voran, Hände zur Seite und mit „gutem Flug“ hinuntersausen. Aber es geht auch anders: Auf dem Hintern rutschend donnerten wir zum dick zugefrorenen Funklsee, auf dem die „Männer“ begeistert Eisfußball spielten. Ein Stück weiter gab es eine zweite, richtig steile und schnelle „Flying Schwalbe“.

 

 

 

Montag:

Der Wanderweg war wegen des vielen Schnees kaum sichtbar. Auf dem Sattel wehte ein rauer Wind. Für uns kein Problem, zusammengerückt war es fast gemütlich und die Rucksäcke wurden um die Jause erleichtert. Diesmal sausten wir noch rascher zu Tal. Blaue Müllsäcke ersetzten die Bobs und sobald eine Bahn ausgefahren war, zischten wir wieder uns wieder die steile Rinne hinunter. 

 

Roland schnitt Löcher in einen Sack und zog diesen an wie ein T-Shirt. Meine Methode war, den Sack so umzubinden, dass er einer Windel glich. Dies schaute zwar blöd aus, rutschte dafür aber ganz ausgezeichnet. Am Abend gab es Semmelknödel, die eher eine Semmelpampe glichen, mit Linseneintopf. Am Abend wurden wieder sämtliche Spiele ausgepackt und ausprobiert.

 

 

 

Dienstag:

In der Früh verputzten wir die letzten Striezel- und Gugelhupfreste.Danach gingen wir ein Stück den Bach entlang und bogen dann nach links Richtung Gipfel ab. Der Wind, der uns seit der Ankunft auf Schritt und Tritt folgte, pfiff und um die Ohren. Die Jause war trotz alledem sehr angenehm. Wir nahmen den gleichen, wenn auch mit ein paar Abkürzungen versehen Weg zurück.
Es waren vier wirklich gelungene Tage auf der Neunkirchner Hütte!

 

 

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